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Stand 2025-11-16. Zahlen und Beschreibungen folgen der Fachliteratur und nicht dem Marketingmaterial.
=== Deutsche Mitgliedsgesellschaft (GBM) === Die deutsche Mitgliedsgesellschaft (Adhering Body) innerhalb der IUBMB wird durch die Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM) e. V. vertreten.
Quellen: de.wikipedia.org
=== Nomenklaturausschuss (NC-IUBMB) === Die IUBMB hat einen Nomenklaturausschuss: das Nomenclature Committee of the International Union of Biochemistry and Molecular Biology (englisch; Abkürzung NC-IUBMB). Das bedeutet auf Deutsch „Nomenklaturausschuss der Internationalen Vereinigung für Biochemie und Molekularbiologie“. Der Nomenklaturausschuss gibt Empfehlungen zur Benennung und Klassifikation von Enzymen mithilfe sogenannter EC-Nummern, wobei versucht wird, dieses Einteilungssystem nach den chemischen Reaktionen auszurichten, die durch Enzyme katalysiert werden.
Quellen: de.wikipedia.org
Ionenkanäle sind porenbildende Transmembranproteine, die elektrisch geladenen Teilchen, Ionen, das Durchqueren von Biomembranen ermöglichen. Aufgrund dieser Funktion werden sie auch als Kanalproteine oder Tunnelproteine bezeichnet. Der Transport erfolgt dabei entlang des bestehenden elektrochemischen Gradienten (dem Konzentrations- und Potentialgefälle). Dadurch unterscheiden sie sich von aktiven Transportproteinen wie den Ionenpumpen, die ihrerseits unter Energieverbrauch den primär aktiven Transport über Ionenkanäle ermöglichen. Ionenkanäle finden sich sowohl in der außenliegenden Zellmembran als auch in den Membranen der Zellorganellen wie dem Tonoplast. Ionenkanäle sind, im Zusammenspiel mit anderen Transportproteinen, von universeller Bedeutung für Transportprozesse über die Membransysteme der Zelle. Dazu gehören die Regulation der osmotischen Aktivität, des Säure-Basen-Haushalts, die Aufnahme und Ausscheidung von Stoffen sowie die Erregungsleitung in Nerven und Muskelzellen. Durch die Patch-Clamp-Technik wurde es möglich, die wenige Picoampere großen Ionenströme über einzelne Kanalproteine zu messen und so ihre elektrischen, kinetischen und anderen Eigenschaften zu erfassen.
Quellen: de.wikipedia.org
=== Selektivität und Leitfähigkeit === Ionenkanäle können anhand ihrer ausgeprägten oder auch fehlenden Selektivität für bestimmte Ionen beschrieben werden. Je höher die Selektivität für eine Ionensorte, umso geringer ist die Leitfähigkeit der geöffneten Pore für andere Ionen. Man kennt hochspezifische Kanäle für
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Kationen (positiv geladen) wie: Kalium Natrium Calcium Anionen (negativ geladen) wie: Chlorid Nitrat Malat Ionenkanäle werden oft nach ihrer Selektivität benannt: Kalium-, Natrium-, Calcium- oder Chlorid-Kanal. Daneben gibt es die sogenannten unspezifischen Kationenkanäle wie die TRP-Kanäle, engl. transient receptor potential channels, die eine ähnliche Leitfähigkeit für Kalium-, Natrium- und Calciumionen aufweisen. Es existiert eine Reihe von Ionenkanälen für Protonen wie Thermogenin oder spannungsgesteuerte Protonenkanäle. Protonen werden aber auch aktiv, unter ATP-Verbrauch, von Protonenpumpen transportiert; letztere gehören nicht zu den Ionenkanälen. Ebenfalls nicht zu den Ionenkanälen im engeren Sinne werden die Connexone der gap junctions gezählt, die Moleküle bis ca. 1 kDa passieren lassen können.
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=== Steuerung (Gating) === Die Leitfähigkeit der meisten Ionenkanäle wird vom vorhandenen Milieu oder gerichteten Signalen drastisch beeinflusst, man bezeichnet solche Kanäle als gesteuert (engl. gated).
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Eine große Klasse von Ionenkanälen wird durch das Membranpotential gesteuert (spannungsabhängige Ionenkanäle). So sind z. B. typische spannungsaktivierte Natrium-Kanäle während des Ruhemembranpotenzials nicht leitfähig, sondern nur dann, wenn sie durch eine Depolarisation aktiviert werden.
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